Eilean Ùr

Die Karte


Die Legende


In einer Zeit, in der die Winter lang und die Ernte schlecht war, hatte ein Druide der alten Welt eine Vision von einem weißen Hirsch, welcher ihm ein fruchtbares Land fern ab der Heimat versprach. 
Dem Wink der Götter folgend forderte er die Menschen auf zu diesem neuen Land aufzubrechen und fand Gehör bei den Stämmen der Novantae, Selgovae, Votadini und Dumnoni. 
Sie kehrten der alten Heimat den Rücken, die Schiffe beladen mit allem, was ihnen lieb und teuer war. 
Die Seereise war beschwerlich, Manannan spielte mit den Schiffen und brach an ihnen seine Wellen. 
Doch die Götter waren ihnen wohl gesonnen. Durch die Möwen geweckt keimte am Tag des Lug Hoffnung auf und schon bald darauf erblickten sie am Horizont eine grüne Küste. 
Dort gingen sie von Bord und tauften das Land Eilean Úr, die Neue Insel. 
An einem Flussdelta errichteten sie die erste Befestigung, welche ihnen als Ausgangspunkt ihrer Erkundungen dienen sollte. Heute kennen wir sie als Acarsaid - der Hafen. 
Wälder wurden gerodet, Äcker bestellt und die ersten Kinder wurden auf neuem Land geboren.

Erneut zeigte sich der weiße Hirsch. Auf einer Jagd zu Ehren der Götter erschien er am Fuße eines mächtigen Berges. 
Diesen Berg kennen wir heute als Sitz Beinn Môrs. 
Je weiter die Eilean Úrer in das Land vordrangen, desto öfter stießen sie auf Wilde, die Aiach. 
Getrennt durch Sprache und Glaube konnte keine Einigkeit zwischen den Völkern entstehen und es kam zum Krieg. 
Ein Righ tomadach wurde gewählt. Sein Name war Donnchadh aus der Familie der Caereni vom Stamm der Dumnoni. 
Er war berühmt als Gaisgeach des Scherbenwassers und unter seiner Führung wurde die große Stadt der Aiach vernichtet. Die Überlebenden wurden gefangen genommen oder flüchteten in die westlichen Wälder. 
Seitdem herrschen die wahren Götter in Eilean Ùr.




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