Quarztann

Quarztann


Im Netz unter: in Arbeit

Einwohnerzahl: circa 65'000

Staatsform:
de jure: Absolutistische Monarchie
de facto
: Konstitutionelle Republik
de (wirklich) facto: Diktatur mit zwei Konsulen an der Spitze
Machthaber: Herzog Ignatz (XXIIII.) von der Buckelbinge, Seine Exzillenz Konsul Überberg (Bergbaugilde), Seine Exzillenz Konsul Forstmeister (Holzfällergilde)

Währung
de jure: Heller (Kupfer), Krone (Silber), Gulden (Gold)
de facto: Papier-Wechselscheine auf Krone lautend. Keine eigenen Münzen (mehr) im Umlauf.

Hauptstadt
de jure: Angren
de facto: Silizia, Drelleburg (Konsul Überberg), Rechstann (Konsul Forstmeister), West-Triberg bzw. wandern durch das Reich (Herzog Ignatz)

Hauptexportgüter: Holz, Halbedelsteine (Bergkristall, Amethyst, Rosenquarz, Aventurien, et cetera), Kohle und als Luxusgut: Porzellan.

Hauptimportgüter: Offizielle Stellungnahme der Konsulen: "Die Volksrepublik benötigt keine Rohstoffe von Ländern, die Imperialismus, Monarchie und Feudalismus betreiben. Die im Quarztann produzierten Güter sind eigens für das Volk hergestellt und stehen diesem im vollen Umfang zur Verfügung."
In der Realität wird alles genommen, was Händler aus anderen Ländern mitbringen und anbieten. Die Waren werden jedoch zumeist mit sehr hohen Zöllen belegt, was den Schwarzmarkt somit immens ankurbelt.


EINWOHNER

Das Land besteht zum größten Teil aus Menschen - circa 95%. In der ehemaligen Grafschaft Trisa (Nord-Osten) leben ein paar Zwerge (ca.2%) und auch Orks (2%) welche vor vielen Jahren als Flüchtlinge ins Land kamen und hier neben den Menschen und Zwergen friedlich nebenher leben.

GEOGRAPHIE

Der gesamte Quarztann ist stark bewaltet. Vor allem im Süden und im Zentrum - dem großen Reichstann - sind teilweise Gebiete, die noch kein Mensch betreten hat. Vor allem Mischwälder sind hier vertreten.
Im Süd-Osten zieht sich das große Quarzgebirge hin, auf welchem sich die drei großen Berge Drelleberg (1500m), Schieferkogel (1250m) und der Steinkogel (1250m) befinden.
Im Norden des Landes befindet sich ein kleiner Höhenzug, unter welchem sich ein ganz lukratives Kohlevorkommen befindet.
Das Trisagebirge, im Nord-Osten bilden mit dem Weißkopf (1000m) und dem Buckel(1000m) einen kleineren Gebirgszug.
Zu letzt befindet sich im äußersten Nord-Westen das Droemergebirge, welches sich nach dem angrenzden Nachbarland benennt. Der höchste Gipfel hier ist der Zuber, mit 750m
Das Land wird von Flüßen durchzogen, welche zum größten Teil auch die Hoheitsgrenzen der Volksrepublik bilden. Die wohl größten Flüße sind an der Ostgrenze die Odel, im Zentrum von Nord-nach-Süd-verlaufend die Zeder, und die Nord und Ostgrenze markieren tut die Trisa. Im Süd-Osten stellt der schmalere Rickenbach die Grenze zur Wildnis her. 
Der gesamte Süden des Landes ist vom Meer bestimmt.
Die Klimazone ist gemäßigt, wobei es im Winter vor allem in den Gebirgen sehr kalt werden kann.

GESCHICHTE

Das Land wurde gegründet um 100 v.d.Z. als ein Kaiserreich. Nach diversen politischen Problemen innerhalb und durch die Mittellande im Äußeren, brach die ganze Politik im Jahre 1 v.d.Z. zusammen.
Das Jahr 1 n.d.Z.* ist somit Beginn einer neuen Ära im Quarztann. Da die Linien der Herrschergeschlechter Odel, Bingen und Zedernland ausgestorben waren, wurde der Baron Ignatz VIIII. der Unlogische zum neuen und ersten Herzog des Landes ausgerufen.
Von 46-59 n.d.Z. hält das Reich der Mitte große Teile vom Quarztann unter ihrer Besatzung. Der Herzog wurde in dieser Zeit abgesetzt.
Im Jahr 60 befreit sich das Land und erhält seine voller Souveränität zurück. Eine Neuordnung geschieht und die Grafschaften werden an neue Adelsgeschlechter übergeben, die bis zum Jahr 219 durchgehend regieren.
Im Jahr 218 lehnen sich die Gilden gegen den Herzog auf. Angeführt wird dies von den Oberhäuptern der Bergbau- und der Holzfällergilde. Das Land wird politisch und gesellschaftlich gespalten und mündet in einer Revolution. Mit der Ausarbeitung einer Verfassung - die am 7. Oktober 219 in Kraft trat - ist die Absolutistische Monarchie im Quarztann abgeschafft und eine Republik ausgerufen, welche parlamentarisch durch die Gilden des Landes regiert wird.
*n.d.Z. = "nach dem Zusammenbruch"

POLITIK

Quarztann ist seit dem 7. Oktober 219 eine Konstitutionelle Republik. Die eine Hälfte des Landes ist Pro-herzogisch und die andere Hälfte Pro-parlamentarisch,
Um die vorausgegangene Revolution nicht in die Länge zu ziehen wurden beide Anhängerschaften in der Verfassung berücksichtigt
50% der Staatsgewalt liegen beim Herzog und die anderen 50% liegen bei den fünf Reichsregierungsräten (RRR). Diese sind für die Regierungsgeschäffte verantwortlich und bringen neue Gesetzvorschläge ein.
Überwacht werden diese Fünf von den beiden Konsulen, die über dem Ganzen stehen und quasi keine politische Macht besitzen. Außnahme: In Kriesenzeiten können diese beiden die fünf Reichsregierungsräte absetzen und das Land diktatorisch regieren. Auch der Herzog hat dann de facto keine Macht mehr.
Der Herzog ist der einzige Monarch, welchen es noch im Quarztann gibt. Sämtliche Grafen, Barone oder andersartige Adlige im Quarztann wurden mit der neuen Verfassung entmachtet und teils auch enteignet.
aktuelle Situation im Quarztann:
Bereits einen Monat nach dem Ausrufen der Volksrepublik, haben die beiden Konsule unbegründet den Notstand ausgerufen und somit die parlamentarische Regierung außer Kraft gesetzt. Diese beiden Konsule - die jeweiligen Oberhäupter der Bergbau- und der Holzfällergilde - regieren seither uneingeschränkt und allgegenwertig im Quarztann.
Der Herzog selbst, kann seine politische Macht nur noch vor Ort ausüben. Das Land ist eine Zwei-Personen-Diktatur.

WIRTSCHAFT

Mit Beginn der Volksrepublik:
Kurz nach dem Ausruf der Verfassung sollten neue Münzen von Goldgulden und Silberkronen geprägt werden. Dazu kam es jedoch nicht. Seltsamerweise wurde Gold und Silber immer seltener. Sie verschwanden von der Bildfläche gänzlich. Zu allem Überfluß wurden zum Bau monomentaler Gebäude riesige Mengen an Kupfer benötigt, womit auch noch die Hellermünzen aus dem Verkehr gezogen wurden. Auf Geheiß des Konsuls Überberg wurden nun anstelle von Münzen Wechselscheine ausgegeben, die auf den Wert Krone lauten. Der Konsul gründete in Angren die „Volksbank Quarztann“, welche mit der Produktion beauftragt wurde. Argwöhnisch beäugt die Bevölkerung diese Schuldscheine, welche mit den Versprechen werben, diese jederzeit in edles Metall umtauschen zu können. Bereits nach wenigen Wochen zeigte dieses „Kreditsystem auf Pump“ seine Schwächen. Waren begannen teurer zu werden und die Volksbank Quarztann begann weitere Wechsel zu drucken mit immer höheren Werten.

Aktuelle Situation:
Die Menschen haben sich mit den ungeliebten Papierdrucken wohl oder übel abgefunden. Wo früher ein Schnaps 2 Heller kostete, ist dieser nun bei 20 (Papier-) Kronen. Da es klar ist, daß sich die Preise von Monat zu Monat erhöhen können, gibt jeder sein Geld so schnell wie möglich aus. Selbst der letzte Bauer hat sich das Sparen abgewöhnt.
Als feste Konstante wird in Heller alter Währung gerechnet.
Das heißt, 1 Heller (2,5g Kupfer) entspricht 10 (Papier-)Kronen. Einen Monat später kann dies dann schon 1:15 sein.
Zusätzlich geht seit kurzer Zeit die Angst um, daß Gold und Silber von merkwürdigen Gestallten eingesammelt wird. Angeblich sollen sogar Menschen verschwunden sein, die in ihrem Geldbeutel eine Silbermünze hatten. Gerüchte die das ganze Land in Atem halten und somit die Bevölkerung an das Papiergeld bindet.

RELIGION

Auch wenn in Quarztann relative Religionsfreiheit herrscht (fremde Religionen werden durch die Konsuln bestenfalls geduldet) kann einzig der Glaube an die Elemente größere Zahlen vorweisen. Verehrt werden hier die fünf Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft und Magie. Die Elemente spiegeln dabei die Urwüchsigkeit der Natur Quarztanns wieder; in jedem Windhauch, auf jedem Berggipfel ist die Macht der Elemente sichtbar und für alle erfahrbar. Der Glaube an die Elemente ist daher lebensnah und konkret.

Die Kirche der Elemente ist hierarchisch organisiert und wirkt vor Ort vor allem durch ihre Priester, die sich jeweils einem Element besonders verschrieben haben und auch besonders dort wirken, wo das jeweilige Element stark ausgeprägt ist. Verschiedene Orden und Institutionen widmen sich besonderen Aufgaben.

Mit Elementargläubigen aus anderen Ländern besteht aufgrund der politischen Situation in Quarztann kaum offizieller Kontakt; im Geheimen pflegt man aber doch den Austausch mit Gleichgesinnten. So soll schon manch ein Diener der Elemente aus Mythodea und den umliegenden Reichen der Südlande gesichtet worden sein. Gegenspieler der Elementarkirche ist der verborgene „Kult des Güldenen“, der die dunkle Seite der Magie verehrt und erforscht, über den allerdings noch kaum etwas bekannt ist.

Ebenso unbekannt ist der Glaube der wenigen Orks in Quarztann, die darüber nur selten mit Außenstehenden sprechen, und welche Gottheiten noch in den Tiefen der Wälder existieren, ist schwerlich zu sagen….

MAGIE
- in Arbeit

SPRACHEN

Im Quarztann gibt es zwei offizielle Amtssprachen. Die sogenannte „Gemeine Sprache“ die jeder sprechen kann und das Quarztannisch, welches vor allem im Nord-Osten und Süd-Osten gesprochen wird. 35-40% der Bevölkerung sprechen diese Sprache.

Yn ná Xwâŗçtânn, dâz gévřê šwä Špŗôokê. Dâz eymê sèy dâz „Âmûnîqûê“, wîlkê ‘elle’îlvê kô’elle‘ špŗôokê. Ê ônnâ Špŗôokê sèy dâz Xwâŗçtânn, wîlkê č Pêûblê špŗôokê sû ná Éençt yn ná Ôckâ-Êšt ôŗgô yn ná Nûntâ-Êšt. Dâz synd vîlxê 35-40 zèř Hännèrt fón č Pêûblê, wîlkê dâz špŗôokê.