Francall

Francall

Offizieller Name des Landes: Francall

Einwohnerzahl: ca 150.000 Menschen (nicht genannte Zahl an Elben, Zwergen und
Orks)

Staatsform: Fürstentum "Fürst Garion Barbarossa von Barembergh"

Hauptexportgüter: Kulm (bier), Rohmetall und Eisenwaren

Hauptimportgüter: Salz, Stoffe, Luxusgüter wie Wein, Gewürze etc.

Kurze Beschreibung des Landes:
Francall ist ein kleines, wenig bekanntes Land im Südwesten der Südlande. Es war lange nichts mehr von diesem Land bekannt. Abgegrenzt durch natürliche Gegebenheiten wie die Gebirge im Osten, Ödland nördlich der Grenzen und eine tückische See im Süden und Westen liessen die diplomatischen Bestrebungen sehr zu wünschen übrig. Erst seit einigen Jahren, wird, angetrieben vom Fürsten, der Kontakt zu den anderen Ländern der Südlande wieder vermehrt gesucht und gefunden. Eine Botschaft in der freien Handelsstadt Droemhuus ist wohl der beste Weg zur diplomatischen Kontaktaufnahme.

In Francall herrscht ein gemäßigtes Klima vor, mit warmen Sommern und weißen Wintern. Das Land ist geprägt von seinen Flüssen und fruchtbaren Auen, dies sich von Ost nach West ziehen. Begrenzt wird es im Osten durch ein hohes Gebirge, um das sich viele Gerüchte ranken, von dem aber wenig bekannt ist. Im Süden erstreckt sich ein weiteres hohes Gebirge, das Anwil - Massiv, in dem die Zwerge hausen sollen. Die südlichen Gewässer Francalls sind als tükisch und unheimlich bekannt. Viele grausame Piraten sollen dort ihr Unwesen treiben. Nur wenige Schiffe sind bekannt, die sich dem Land von Süden her nähern konnten. Im Norden wird das Land umschlossen von einem starken Strom, den zu passieren zu den schweren Aufgaben eines Kapitäns gehört und von Mensch und Material das Äußerste abverlangt. Die nördliche Landesgrenze liegt ebenso in einem Hügelland. Späher berichten, dass nördlich der Grenze Ödland liegen soll.

Francall ist verhältnismäßig dicht besiedelt. Die Bevölkerung ist einfach und von diversen Katastrophen der letzten Jahrhunderte arg gebeutelt. Durch die dichte Besiedlung entstehen viele Neiderein und Streitigkeiten unter den vielen Adligen des Landes.

Die Dunkelheit wütete vor 300 Jahren im ganzen Land. Damals wie heute, ist wohl nur der Barad Caran im Stande, die Ordnung des Landes aufrecht zu erhalten. Doch die Zeiten haben sich geändert und so findet sich im Hafen zu Weinfurth, dem einzigen Zugang zu Francall folgender Aushang:

„Im Namen Illuvatars des Obersten und Ältesten. Er, der ist in Ewigkeit, und seine Ainur mögen Reich und König segnen. Seinen wohlwollenden Schutz erflehen wir jetzt und immerdar.
Dies sei allen Besuchern und anderen Landfremden im Namen seiner Majestät, des hochedlen Garion Barbarossa von Barembergh, König Francalls durch Illuvatars Huld und Hilfe, Kund getan:

Seid begrüßt im schönen Lande Francall, der Perle der Südlande. Um Euch als Landfremde vor unvorteilhafter Unkenntnis der Lage in diesem Reich zu bewahren sei euch nun folgendes bekannt gemacht.

Im Sommer des Jahres 307 nED zwangen hinterhältige Morde und Anschläge auf Grafen und Würdenträger Francalls, sowie Aufstände in verschiedenen Gegenden des Landes und verdächtige Unfälle den Fürsten Garion Barbarossa von Barembergh zur Sicherheit von Land und Leuten die durch Attentate und Unfälle nicht entscheidungsfähige Grafenrunde bis auf weiteres aufzulösen. In seiner Sorge um die Ordnung mit den Vertretern Illuvatars auf dieser Erde verbunden, suchte er deren Rat und befand mit ihnen, dass in der Drangsal des Augenblickes nur die Macht eines starken und guten Königs den Schrecken einer zweiten Dunkelheit abhalten könnte. Der Pflichten eines solchen Amtes gewahr, nahm der Fürst dennoch die Bürde der Krone auf sich um Land und Leuten Francalls zu dienen.
So ist Francall nun Königsreich unter der Herrschaft seiner hochedlen Majestät und durch dessen Tatkraft einer zweiten Dunkelheit entkommen. Bedenkt dies, wenn ihr als Landfremde in Francall verweilt und ehrt den Namen des König und seine Taten wider die Dunkelheit.
So ist nun auch der Glaube an Illuvatar offizielle Religion in Francall und Schmähung desselben oder seiner Vertreter ein Verbrechen.

Um der Sicherheit aller Bürger und des Kampfes wider die Dunkelheit willen formte seine hochedle Majestät eine neue unbestechliche Institution als Schild der Ordnung und unterstellte sie seinem erfahrenstem Vertrauten dem Herrn zu Donnerstein, der sodann als Marschall des Reiches das Haupt des francallschen Reichssicherheitsdienstes Licht in die verdächtigen Vorkommnisse des Sommers und Sicherheit für Land und Leute brachte. Durch seine bescheidene und heldenmutige Vertreter, die sich jedem Schergen der Dunkelheit allein mit den braunen Kutten ihrer Dienstbarkeit und dem hölzernen Knüppeln ihrer demütigen Amtsgewalt entgegenstellten, war er der Arm des Königs in allen aufrührerischen Gebieten.
So hat der Reichssicherheitsdienst und alle seine Diener seine Gewalt direkt vom König und ist auch von Landfremden jederzeit zu unterstützen. Wer sich Anordnungen des Reichssicherheitsdienstes widersetzt macht sich auch als Landfremder eines Verbrechens schuldig.

Mit der Wiederkehr der Ordnung durch königliche Tatkraft und Illuvatars Huld wurde offenbar, was keiner geahnt hatte. Die Vorfälle hatten ihren Ursprung im Herzen des Landes, bei den bisher stets für die Vorkämpfer wider die Dunkelheit gehaltenen Diener und Wächter des Barad Caran. Verborgen vor den Augen und Ohren aller, begünstig durch die gefährliche Abschottung der Rotenburg, hatte sich der Turm mit der Pest des Verrats , der Dunkeldienerschaft und der Dämonenverehrung infiziert. Die Vertreter der Reichssicherheit fanden die Diener und Wächter der Rotenburg im einem selbstverzehrendem innerem Kampf zwischen Selbstvermessenen und von der Dunkelheit Verführten. So nahm seine hochedle Majestät schweren Herzens sein Amt als Protektor des Barad Carans wahr und unterstellte alle Diener und Wächter der Exquisitio durch den Reichssicherheitsdienst. Seitdem sammeln sich in der königlichen Kanzelei immer mehr Beweise für unaussprechliche Verirrungen, Verblendungen und Verbrechen der vormaligen Schützer Francalls.
So ist jeder Diener und Wächter des Barad Caran, der sich nicht unter die Befragung des Reichssicherheitsdienstes in der Rotenburg stellt als vogelfrei geächtet und auch von Landfremden zu verfolgen. Diener und Wächter haben in Francall und auch allen fremden Ländern alle Privilegien und Vollmachten verloren. Jeder, auch landfremder, der einem Anhänger des roten Turmes Herberge oder Hilfe bietet macht sich eines Verbrechens gegen das Land Francall, seine Bewohner und den König schuldig.


Dieses Diplom ist an allen öffentlichen Orten der Hafenstadt Weinfurth lesbar für die Landfremden aufzuhängen und von den Hafenmeistern allen größeren Gruppen Landfremder zu verlesen.

Gegeben in Barembergh am 1. Oktor im Jahres 307 nED.
Illuvatars Huld sei mit dem König. Illuvatars Güte beschenke Francall und seine Bewohner.“


Unter dem Diplom wurde in das Holz der Wand geschnitzt (und danach halbherzig mit Lehm vertuscht):
„Der König ist verblendet! Der Pfähler ein Schinder! Die Knüppler Verbrecher! – Der Turm ist unschuldig! Wacht auf Francaller, wacht auf!“