Crush-Alba

 

Crush-Alba Liverollenspiel

 

Michael Plangger, Urichstraße 18/9,

6500 Landeck,

Österreich

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Crush-Alba

 

 

 

Crush-Alba (Kampagnenland)

 

 

Offizieler Name des Landes: Fürstentümer von Crush-Alba

 

Einwohnerzahl: ca. 30.000

 

Staatsform: feudale Fürstentümer, mit einem gewählten Hochkönig in Kriegszeiten

 

Hauptexportgüter: Holz, Schafwolle, Leder, Silber, Eisenerz, Whiskey

 

Hauptimportgüter: Gewürze, Luxusgüter, Baumwoll/SeidenStoffe, Wein

 

Bündnispartner: Freundschafts- und Beistandsverträge mit Magetobria und Südandryll, Mitglied des Wacht-Bundes zu Rihnach

Handeslpartner: offiziele Verträge mit Südandryll, Bolkheim, Neffpentrü sowie einige Kontorniederlassungen in den Mittellanden.

 

 

Zur aktuellen Entwicklung rund um das Land Crush-Alba laden wir euch herzlich ein das Südlandeforum unter der Rubrik Kiel & Feder - Nachrichten aus Crush-Alba zu besuchen!

 

 

 

Kurze Beschreibung des Landes: Umgeben von einem bis zu 3.500 Meter hohen Gebirge liegen die Fluß- und Bergtäler von Crush-Alba. Dort leben in acht Clans aufgeteilt die Stämme der Gaelen. Einst aus dem Osten eingewandert liegen sie seit vielen Generationen im Krieg mit den Bergstämmen der Veneter, deren Gebiet sie einst durchwanderten. Nach Westen erstreckt sich das Land Südandryll mit seiner großen Wüste bis hin zum Meer. Trotz der vielen hundert Meilen bis zum Meer läuft der Außenhandel fast ausschließlich über die Karawanenrouten von Oase zu Oase, da in dieser Richtung die einzigen passierbaren Gebirgspässe liegen, die nicht im Nirgendwo aufhören. Im Süden ist das Gebirge nahezu unpassierbar und im Norden liegen schwer zugängliche Sümpfe hin zum Elfenkönigreich Magetobria, welches auf einem bewaldeten Hochplateau liegt. Südandryll und Magetobria sind Bündnispartner von Crush-Alba und seit vielen Generationen bereits in Freundschaft verbunden. Außerdem verdingen sich immer wieder Kriegertrupps für diese beiden Reiche. Neben der bäuerlichen Struktur der Wald- und Weidwirtschaft gibt es ein ausgeprägtes Bergwerkswesen und man kann von Salz über Eisen, bis hin zu Silber und Gold fast alles in den Bergen finden. Viele der ertragreichsten Minen befinden sich im Besitz unabhängiger Zwergenclans. Die Clans von Crush-Alba leben untereinander zumeist in Frieden. Ein Rat der Druiden schlichtet Streitfälle zwischen den großen Sippen, wählt und berät den Hochkönig in Kriegszeiten und leitet das Land in spiritueller Hinsicht was den Kult der Götterverehrung betrifft. Der Glaube der Gaelen ist geprägt von einer schillernden Götter- und Geisterwelt, den sogenannten Shide. Im Laufe der gemeinsamen Geschichte haben die Gaelen Lunaris, die Göttin der Südandryllaner als „Große Mutter“ an die Seite des Schöpfergottes „Dagda“ integriert. Die Druiden bilden in verschiedenen Zweigen, von Priesterinnen über Dichter, Richterinnen bis hin zu Anführern, die Führungsschicht des Landes. Neben ihrem Fleiß, der für das Überleben in der rauen Bergwelt notwendig ist, sind die Gaelen für ihre Kampflust und Todesverachtung bekannt. Charakteristisch ist ihre blaue Kriegsbemalung, das „Färberwaid“, welches ihnen ein furchteinflößendes Aussehen verleiht. Vom Wesenszug geradlinig, fröhlich und offen haben viele Gaelen den Drang, die Weiten der Welt zu sehen und Abenteuer zu erleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesellschaft und demographische Daten

 

 

 

Das Volk von Crush-Alba lebt in einem Feudalsystem welches durch die acht Clans und ihre Fürsten geprägt ist. Die Führungsschicht bilden dabei die „Druiden“, als eine Art Adelsschicht. Sie stellen neben Priestern, Dichtern und Richtern auch die Anführer der Clans.

Dabei ist die Aufnahme in diese Kaste Begabungssache und die Kinder einer Druidin sind nicht automatisch selber wieder Druiden. Dafür werden begabte Jungen und Mädchen ausgewählt und über viele Jahre ausgebildet. Diese Auswahl ist Aufgabe der Dichter.

Die Priester leiten den Kult der Götterverehrung, der den Schöpfer „Dagda“ und seine Frau „Lunaris“ im Zentrum stehen hat. Alle anderen Göttinnen gelten als deren Kinder. Dabei sieht die Philosophie der Druiden die einzelnen Götter mehr als Aspekte und Anglitze der EINEN Göttlichkeit. Deswegen ist die Glaubenswelt der Gaelen, wie sich die Menschen Crush-Albas nennen sehr offen gegen „andere“ Götter. Weiters gibt es eine große Geister- und Feenwelt, die Shide genannt. Die Tore dorthin zu bewachen ist ebenfalls Aufgabe der Priester. Der Mahlstrom in der Mitte des Landes ist eines dieser Tore.

Als Anführer lenken Druiden die verschiedenen Clangruppen, sowohl im Alltag als auch im Kampf. Sie sind auch für die Gesetze verantwortlich, denen sie auch selbst unterstehen.

Deren Rechtsprechung obliegt einem eigenen Zweig der Druiden, den Richtern. Ihre Aufgabe ist es die Gesetze zu kennen und unabhängig anzuwenden, auch die Clanführer müssen sich ihrem Spruch beugen. Die Richter gehören als einzige Gaelen nicht zu einem Clan, ihr Stand ist völlig frei und ungebunden, nur ihrem eigenen Rat und dem Gesetz verpflichtet. Die Strafen bestehen zumeist aus Bußen in Form von Geld oder Vieh. Im schlimmsten Fall die Verbannung. Todesurteile gibt es nicht, außer wenn es bei einem erlaubten Zweikampf durch das Kampfgeschick dazu kommt. Der Rat der Richter ist es auch, welcher in Kriegszeiten einen Hochkönig als Heerführer bestimmt, dem alle Clans Gefolgschaft leisten müssen.

Die große Masse Crush-Albas bilden die „Freien“, welche entweder als Bauern, Bergleute, Krieger, Handwerker, oder was auch immer ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie sind dem Clan in Plicht wie auch Recht verbunden aber ansonsten frei, es sei den sie treten von sich aus in ein Lehensverhältnis. Dieses gilt aber immer nur für ein Jahr, von Shamhain bis Shamhain, dem großen Totenfest der Gaelen. Allen gemeinsam ist die Pflicht vier Wochen im Jahr für Anliegen des Clans mitzuarbeiten. Diese werden jedes Jahr vom Clanrat festgelegt, der sich aus den Druiden und Vertretern der Stände zusammensetzt. Außerdem hat jede Sippe die Pflicht für je zehn Erwachsene eine Kriegerin auszubilden und dem Clan zur Verteidigung bereit zu stellen.

Erwachsene Gaelen können sich für immer jeweils ein Jahr als „Knechte“ verpflichten. Dafür bekommen sie entsprechenden Lohn, Schutz ihrer Herren, sind aber nicht mehr frei für dies Zeit. Auch Kriegsgefangene müssen ein Jahr in dieser Knechtschaft arbeiten, danach dürfen sie wieder zu ihrem Volk heimkehren.

Die Mehrzahl der Gaelen arbeitet in Landwirtschaft und Bergbau. Wobei die Clans ihre je eigenen Schwerpunkte haben. Die Singhetrach sind ein Kiegerclan im Zentrum des Landes, sie stellen zumeist die Hochkönige und haben das größte Heer aller Clans. Die Dobharcu und Gallaighe besiedeln die östlichen Berge und sind im ständigen Kampf mit den Venetern, einem feindlichen Bergstamm im Osten. Diese beiden Clans sind eher kleiner und die engsten Verbündeten der Singhetrach, wie diese haben sie auch viele Kriegerinnen. Der Clan der Eoghanacht ist der zahlenmässig stärkste Clan und betreibt vor allem den Bergbau im Süden des Landes. Ihre westlichen Nachbarn die Murrough sind ebenfalls auf diesem Gebiet tätig. Die Landwirtschaft wird von den drei übrigen Clans der Banatigh, Maelduin und Rathowen.

Das Land Crush-Alba misst etwa 7 Tagesreisen von Ost nach West, was etwa 210 Meilen entspricht. Und von Nord nach Süd zwischen 3 bis 5 Tagesreisen. Die Clans unterhalten ein Botennetz mit dem eine Nachricht innerhalb von 12 Stunden vom äußersten Osten bis zum letzten Wachturm vor Südandryll im Südwesten gelangen kann. Das Land Crush-Alba ist von einem Gebirgsring eingeschlossen, der bis zu 3.500 Meter hoch ist und deren Pässe gut bewacht, dem Land einen guten Verteidigunswert verleiht.

Etwa 30.000 Menschen leben im Lande Crush-Alba. Die Anzahl der Zwerge, die unabhängig in den bergen leben kennt niemand genau. Das Heer der Gaelen kann 3300 KriegerInnen aufstellen, ist in 10er Gruppen organisiert und nach Clans geordnet. Die meisten Truppen bestehen aus die Infanterie und Bogenschützen, nur etwa 10% sind Berittene.

Männer und Frauen stehen grundsätzlich gleichberechtigt in den Belangen des Alltags gegenüber, doch geht das Erbrecht von der mütterlichen Linie aus, was den Frauen mehr Einfluss verleiht. Dafür stehen aber wieder mehr Männer in höheren Positionen, was alleine schon durch die Zeiten der Schwangerschaft für Frauen, und die größere Körperkraft der Männer bedingt ist. Das heißt aber nicht, dass es nicht in allen Bereichen sowohl Frauen als auch Männer gibt.


 

 

 

 

Von den Gaelen und ihrer Wanderung nach Crush-Alba

 

 

 

Diese Erzählung wurde im Jahre 298 der Besiedlung Crush-Albas durch die Clans der Gaelen aufgezeichnet und soll die Erinnerung, an die Ursprünge unseres Volkes, seine Reise quer durch die Welt und seine Aufgabe, wach halten.

 

Vor nunmehr 30 Generationen lebten die Gaelen an den südlichen Küsten der Mittellande, und dies taten sie schon seit vielen Jahrhunderten. Sie waren ein Volk der Fischer und Seefahrer und ihre Hochkönige herrschten weise und gerecht über die Clans, die eherne Krone der Seekönige mit ihren drei Spitzen auf dem Haupt. Doch die Tage verdüsterten sich und ein unheilvoller Schatten befiel das Land. Eine Rebellion brach gegen den Hochkönig Loghhaire aus und zwei Clans erhoben sich gegen seine Herrschaft und überzogen das Land mit Krieg. Tapfer stellte sich ihnen der Hochkönig entgegen und trug in der entscheidenden Schlacht auch den Sieg davon. Doch Verrat hatte sich in die Reihen seiner eigenen Leibgarde eingeschlichen und so wurde Loghhaire im Augenblick seines Triumphes feige ermordet und die Krone gestohlen.

 

Die Verräter flüchteten sich zu den aufständischen Clans und brachten die Seekrone mit zu ihnen. Als nun die gemeinsame Armee der treuen acht Clans sich versammelte entwichen die Rebellen auf ihre Schiffe und segelten nach Süden fort.

 

Düstere Visionen suchten von nun an die Druiden der Gaelen heim. Und im kommenden Jahr gab es Missernten und Krieg an den Grenzen des Landes. Das Verschwinden der Seekrone war ein böses Omen und der Druidenrat fasste den Beschluss dass sie wieder zurück gebracht werden musste. Doch der Krieger müssten viele an der Verfolgung teilnehmen und das Volk wäre zu schlecht beschützt in diesen schweren Zeiten zurückgeblieben. Darum wurde beschlossen, dass die acht Clans als ganzes sich auf die Suche nach der Krone begeben mussten. Nun wurde die Flotte Crush-Albas eilig vergrößert und auf diese gewaltige Expedition vorbereitet. Späher wurden ausgesandt, die den Verbleib der Rebellen feststellen sollten.

 

Als alles bereit war erreichte die Nachricht den Druidenrat, dass die Diebe im Norden der Südlande an Land gegangen waren. So brach dann das ganze Clanvolk dorthin auf. Als sie in den Südlanden ankamen waren die Verräter bereits ins Landesinnere geflohen und in dem riesigen Kontinent untergetaucht. Nun begann eine lange Suche, bei der das Clanvolk quer durch die wilden Länder im Inneren des Kontinentes zog und das Meer für immer hinter sich ließ. Viele Generationen konnte keine Spur gefunden werden, bis die Kundschafter im Herzen des Kontinentes ein Reich entdeckten in dem die Rebellen Zuflucht gefunden hatten. Mit aller Gewalt brachen die Krieger der Clans nun über sie herein und erschlugen viele. Doch eine kleine Gruppe entkam mit der Krone und floh erneut. Außerdem kamen nun die Kämpfer des Reiches in der Mitte und bedrängten die Gaelen so sehr, dass diese weichen mussten. Den Fliehenden hinterher wurden sie selber zu Gejagten und viele fielen den rachdurstigen Feinden zum Opfer. Drei Jahre war das Volk nun auf der Flucht und schwand immer mehr dahin, bis es an die Grenzen Crush-Albas gelangte. Dort stellte es sich den Verfolgern und war zu einem letzten Kampf bereit, in dem es entweder obsiegen oder vergehen sollte. Als alles schon verloren schien kamen den Clans mit einem male Gesandte der Shide zu Hilfe. Elfenkrieger aus Magetobria fielen über die furchtbaren Feinde her und vertrieben diese vom Schlachtfeld. Sie wiesen den Gaelen die Täler von Crush-Alba als Wohnstatt zu und seit jenen Tagen besteht der tiefe und feste Bund zwischen Magetobria und den Clans von Crush-Alba.

 

Im Herzen des Landes lag und liegt auch heute noch der große Malstrom mit seiner weißen Gischt und durch diesen waren die fliehenden Verräter mit der Krone verschwunden. Die Druiden der Gaelen erkannten in dem Mahlstrom sogleich ein Portal durch die Zeiten und Dimensionen, doch waren sie nicht in der Lage ihn willentlich zu beherrschen. Von denen die durchgingen kehrten nur wenige zurück, und diese wenigen berichteten von entsetzlichen Dingen. So beschloss der Druidenrat in Crush-Alba zu bleiben, das Tor des Mahlstromes zu bewachen und nach einer Möglichkeit zu suchen, die gestohlene Königskrone der Gaelen wieder zu erlangen.

 

Im Westen des Landes beginnt die große Wüste von Südandryll und zunächst hielten die Gaelen sie für menschenleer, doch trafen sie dort bald auf die ersten Nomadenvölker des großen Landes Südandryll. Diese befanden sich gerade in einem schweren Krieg mit der Schwarzmondsekte, und wie die Elfen den Gaelen geholfen hatten, so unterstützten die Gaelen ihre westlichen Nachbarn nach Kräften und es wurden Verträge für den Handel und zum Beistand ausgehandelt, die bis zum heutigen Tag bestehen. Indessen wiegelten die geschlagenen Feinde die Bergvölker der Veneter im Osten von Crush-Alba auf, die Waffen gegen die Gaelen zu erheben. Und über all die Jahrhunderte weg haben diese nicht aufgehört Crush-Alba zu überfallen und zu bekriegen. Doch mit Hilfe der Verbündeten im Norden und Westen konnten die Gaelen ihnen trotzen und wieder zu einem starken Volk anwachsen. Seit drei Jahren nun lassen die Angriffe der Veneter nach, denn ihre Anstifter und Verbündeten scheinen sie im Stich gelassen zu haben und das Zeichen der drei Kreise auf dem Stab ist seitdem nicht mehr aufgetaucht in den Schlachtreihen dieser wilden Bergvölker. Vielleicht mag es ja sein, dass im Laufe der Zeit auch mit ihnen ein Frieden möglich wird, den zweifellos war es auch die Schuld der Gaelen, als sie durch die Lande der Veneter zogen und sich nahmen was sie so dringend brauchten, dass diese die Clans mit so tiefer Feindschaft bekämpften.

 

Damit begann mit dem Ansiedeln der Gaelen in den Gebirgstälern von Crush-Alba die neue Zeitrechnung in deren 298 Jahr wir uns nun befinden. So bleiben wir hier und wachen am Malstrom, bis die Welt sich wandelt, die Tore sich öffnen und die Krone der Seekönige wieder zu den Clans der Gaelen zurückkehrt.

 

 

Seit 2011 bestehen wir als Verein unter dem Namen "Crush-Alba Liverollenspiel". In den Jahren von 2006 - 2010 waren wir unter dem Pseudonym KALO (Kinder-Augen-leuchten-Orga) tätig. Als Haupttätigkeit veranstalten wir CONs für Kinder und Jugendliche in Landeck/Tirol und besuchen als Spielergruppe Conventions im Süddeutschen/ Österreichischen Raum.

Unsere Spieler und die ORGA wohnen OT zwischen Freiburg i.B. und Wien

(Auf Anfrage kommen wir gerne mit unserem intime-Handeslkontor und Clan auf euer CON; auch im NSC-Bereich; Terminplanung ist bei uns üblicherweise im Jänner.)