Thanthalos

Thathalos - ein Königeich zwischen Licht und Finsternis

An der Ostküste der Südlande herrscht großteils Frieden zwischen den Reichen. Der Handel blüht, die barbarischen Horden der Orks und Trolle können im Zaum gehalten werden und die Finsternis zeigt sich nur ab und an mit ihrem Gesicht. Und doch gibt es die unendliche Fehde zwischen den alten Stämmen um den Thron von Thanthalos.

Nach nun gut 10 Sommern hat die Fehde zwischen den Fürstenhäusern massiv Einfluss auf das Bild von Thanthalos genommen. Die Fürstenhäuser des Stammes der Rasam und des Stammes der Firehands sind der heiligen Qeust des Königs gefolgt und kamen nach nun 6 Sommern nicht mehr wieder. Es wurde von großen Schlachten berichtet und dem Heldenmut der königstreuen Stämme. Die Stämme von Astillien und LaRoche - Verteidiger des Reiches - nutzten diese Gelegenheit aus und nahmen sich nach den alten Riten das Land der vernichteten Stämme.

Geschlagen und Besiegt kehrte König Akothas III mit nur einer Legion nach 10 Sommern von seiner Qeust zurück in sein Reich und fand seine Stadt Thyrsis besetzt und verloren. LaRoche bot dem König Asyl, doch zu welchem Zweck? Astillien verlangt nach dem Thron.

Zwei große Schlachten um die Herrschaft in Thanthalos wurden schon geschlagen. Welchen Weg haben die Götter für die Stämme beschlossen?

 


Gerüchte die ihr irgendwo auf eurem Weg in die Südlande an einer thanthanischen Hafenkaschemme aufgeschnappt haben könntet …

 Bericht des Heerführers der südlichen Abteilungen an das Fürstenhaus La Roché

„Der Stolz von La Roché hat am Raisa Gebirge Aufstellung genommen um dort die Heerscharen des Xulas aufzuhalten. Meine Abteilung befand sich im westlichen Lager, als das Grauen begann. Es war schrecklich. Die ersten Strahlen des neuen Tages schlugen auf die Wachen in unserem Lager hernieder und der morgendliche Nebel war noch nicht verzogen, als unvermittelt schwere Kriegstrommeln in ihr Spiel einsetzten und sich wie von Geisterhand die Schatten der Bäume in Bewegung setzten. Was darauf folgte, man konnte es noch nicht einmal Kampf nennen, es war eine der grausamsten Abschlachtungen die wir je erleben mussten. Die in schwarz gekleideten Soldaten des Verräters Xulas stürmten unser Lager, ein großer Teil unserer Kämpfer konnte noch nicht einmal rechtzeitig auf die gellenden Alarmrufe im Lager reagieren und wurde noch auf ihren Schlafstätten dahingeschlachtet, auch unser Tross wurde nicht geschont . An den gängigen, thanthanischen Kriegsregeln schien unser Gegner nicht interessiert. Wie dunkle Wogen fielen sie über uns her. Zu meiner Schade muss ich Euch, Fürstin Veronique, gestehen, ich konnte mit nur einigen wenigen meiner Getreuen in die Wälder flüchten. Was ich von dort beobachten musste lies mir das Blut in den Adern gefrieren, der Heerführer und Verräter Xulas schritt nach diesem dreckigem Kampf die Reihen seiner Recken ab, belobigte den einen oder anderen seiner blutrünstigsten Krieger und lies unsere in Gefangenschaft geratenen Soldaten vorführen. Was dann geschah überstieg mein Fassungsvermögen und widerspricht jeglicher Art der zivilisierten Kriegsführung.

Xulas persönlich zog sein Schwert köpfte Hauptmann Dennerik von Buché Eurer fürstlichen Armee und lies von zwei Barbaren mit seltsamen Zeichen auf ihrer Gewandung dessen Blut in einem rituellen Gefäß auffangen. Seine vorher belobigten Krieger taten es ihm nach, so hallte unser geschlagenes Lager von Schreien der zum Tode geweihten wieder. Sie töteten ausnahmslos jeden den sie im Kampf lebend aufgegriffen hatten, sogar den Tross, die Frauen und die Kinder. Als die Schreie endlich verstummten geschah das grauenvollste was meine Augen je erblickten. Die Leichen noch am Boden liegend, Schritt der Verräter Xulas in die Mitte des Lagers, begann seltsame Beschwörungen zu rufen und zu raunen und seine Krieger begannen sich mit dem Blut unserer Gefallenen zu überschütten. Dabei stimmten sie zusammen mit den Trommeln einen monotonen Singsang in Xulas Beschwörungen mit ein. Ich konnte diesem Schauspiel nicht mehr länger Beiwohnen und flüchtete mit meinen verbliebenen Männern tiefer in unser geliebtes La Roché, in der Hoffnung noch von meinen Beobachtungen Zeugnis ablegen zu können."

Hauptmann Jean Boe´s im ersten Jahr des Krieges


Irgendwo an einer Kreuzug einer südländischen Handelsstraße erblickst du viele, einladende Lagerfeuer. Es ist friedlich und die Wärme wird dir gut tun. Als du dich an ein Feuer setzten kannst hörst du eine Stimme:

"Es ist schier unglaublich ... Fürst Xulas ruft sich selbst zum Gottkaiser über Thanthalos aus! Vor weniger als zwei Monden ist dies geschen! Was? ... Wer ich bin ... oh ... Ich bin Sha´rimm, ein Feldscheer und Söldner aus dem Fürstetum Solunteria. Zwar Reise ich viel, aber solche Gerüchte aus der Heimat höre ich doch recht schnell. Fürst Xulas hat - zumindest so die Gerüchte - die Abwesenheit König Akothas´ genutzt um sich die Königsstadt Tyrsiss unter den Nagel zu reißen und sich damit zum Gottkaiser ausrufen zu können. Wer weiß schon, wohin das alles noch führen wird. Dunkle Zeiten brechen für das Königreich an. Ich hoffe nur, dass nicht auch noch die Orks das Chaos ausnutzen und einen neuen Krieg ausrufen. Wer weiß was nun König Akothas tun wird. LaRoche und die Solunterianer stemmen sich gegen die finsteren Horden aus Astillien. Verbündete auf allen Seiten wetzen schon ihre Klingen und ich werde wieder viel zu tun bekommen. Ich muss nun weiter ... die Karavane wartet nicht. Leb wohl und mögen die Götter Euch begleiten."

 

Thanthalos & Solunteria

Hallo Wanderer,

du siehst hier noch das "alte Werk" der ehemaligen Thanthalos Orga. Seit 2008 überarbeitet nun die neue Orga "Larpeace Lazuli" den kompletten Hintergrund des Königreiches und werden einige Neuerungen und Änderungen in der Hintergrundgeschichte einfließen lassen. Uns ist vor allem ein schönes und abwechlungsreiches Ambientespiel wichtig und genau dies wollen wir durch die Hintergrundgeschichte und die Darstellung der Charaktere aus dem Königreiche Thanthalos darstellen können.

Bis bald
Miro von den Larpeace Lazuli

Kontakt
Larpeace Lazuli
Miroslav von Prolic
Dr.-Otto-Meyer-Straße 58
86169 Augsburg

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Die alte Geschichte
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Offizieller Name: Königreich Thanthalos

Einwohnerzahl: ca. 2.748.000 Menschen, Elben, Zwerge, Hobbits und kleinere Rassengemeinschaften.

Staatsform:
erbliche Monarchie

Hauptexportgüter: Pferde, Salz, Seide, Feldfrüchte

Hauptimportgüter: Eisen, div. Edelwaren

Kurzbeschreibung:
Das Königreich Thanthalos besteht seit ca. 2.500 Jahren. Zuvor herrschten Fürchterliche Stammeskriege. Woraus von ca. 20 Stämmen 7 übrig blieben. Vor ca. 660 Jahren kam es zu einer Reformation des Glauben, und ein Großteil der Bevölkerung wechselte auf die Lehren des Gottes Aledi, ein Gott der Neutralität.

Das Land hat vor ca. drei Jahren einen Krieg gegen Orks im eigenen Land schlagen müssen und hat folgende Rassen im Königreich als Vogelfrei erklärt: Orks, Oger und Trolle.

Thanthalos ist sehr interessiert mit anderen Reichen in Kontakt zu treten. Und ist dazu übergegangen Diplomaten in alle Himmelsrichtungen zu entsenden.